Einkommensteuer-Rechner 2026: Steuerlast in Sekunden schätzen

Schätze deine Einkommensteuer 2026 mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, basierend auf dem offiziellen Tarif nach § 32a EStG. Der Rechner geht vom Grundfreibetrag 12.348 € aus, weist Einkommensteuer, Soli und Kirchensteuer getrennt aus und zeigt dir sowohl deinen Grenz- als auch deinen Durchschnittssteuersatz.

Der interaktive Rechner wird beim Laden der Seite in deinem Browser bereitgestellt. Alle Berechnungen erfolgen lokal, deine Eingaben verlassen dein Gerät nicht.

Häufige Fragen

Was ist das zu versteuernde Einkommen (zvE)?

Das zvE ist nicht dein Brutto. Vom Brutto gehen erst Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen (z. B. Rentenversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung), Kinderfreibeträge und außergewöhnliche Belastungen ab. Auf diesen Rest wird die Einkommensteuer berechnet.

Ab wann greift der Spitzensteuersatz 2026?

Der Spitzensteuersatz von 42 % greift 2026 ab einem zu versteuernden Einkommen von 69.879 € (ledig). Bei Zusammenveranlagung ab 139.758 €. Die sogenannte Reichensteuer von 45 % ab 277.826 € bzw. 555.652 €.

Was ist der Unterschied zwischen Grenz- und Durchschnittssteuersatz?

Der Grenzsteuersatz gilt nur für den zuletzt verdienten Euro und erreicht schnell 42 %. Der Durchschnittssteuersatz ist deine tatsächliche Belastung über das gesamte Einkommen und liegt deutlich niedriger. Wer den Spitzensteuersatz mit der realen Steuerlast verwechselt, überschätzt seine Steuer massiv.

Rechenbeispiel: Wie hoch ist die Steuer bei 60.000 € zvE?

Bei 60.000 € zu versteuerndem Einkommen (ledig) liegt dein Grenzsteuersatz 2026 bereits bei 42 %, dein Durchschnittssteuersatz aber nur bei rund 26 %. Der nächste verdiente Euro wird also mit 42 % besteuert, dein gesamtes Einkommen dagegen mit gut einem Viertel. Solidaritätszuschlag fällt hier keiner an, weil die Einkommensteuer unter der Freigrenze von 20.350 € (ledig) bleibt.

Wie funktioniert die Soli-Freigrenze?

2026 wird der Solidaritätszuschlag erst fällig, wenn die Einkommensteuer über 20.350 € (ledig) bzw. 40.700 € (verheiratet) liegt. Direkt darüber greift eine Milderungszone, danach volle 5,5 % auf die Einkommensteuer.

Zählt die Kirchensteuer immer?

Nur wenn du Mitglied einer kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaft bist. Der Satz liegt bei 8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst bei 9 % der Einkommensteuer.

Warum ist mein Nettolohn niedriger, als die Steuer vermuten lässt?

Weil vom Bruttolohn zusätzlich zur Einkommensteuer noch Sozialversicherungsbeiträge abgehen (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung). Dieser Rechner zeigt die Steuerlast, nicht die Sozialabgaben. Dein tatsächliches Netto liegt deshalb unter dem, was nach reiner Steuer übrig bliebe.

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