Zinseszins-Rechner: Was aus deinem Geld wird

Berechne, was aus deinem Startkapital plus monatlicher Sparrate mit Zinseszins über die Jahre wird. Das Verlaufsdiagramm trennt deine Einzahlungen vom reinen Zinsertrag, damit du siehst, ab wann der Zinseszinseffekt deine eigenen Sparraten überholt.

Der interaktive Rechner wird beim Laden der Seite in deinem Browser bereitgestellt. Alle Berechnungen erfolgen lokal, deine Eingaben verlassen dein Gerät nicht.

Häufige Fragen

Wie realistisch sind 7 % Rendite?

7 % p.a. ist der langfristige historische Durchschnitt breit gestreuter Aktienmärkte (z. B. MSCI World) vor Kosten und Steuern. Über 20+ Jahre ist das eine belastbare Größenordnung, in einzelnen Jahren schwankt der Wert stark, auch nach unten.

Wird Inflation berücksichtigt?

Nein, die Berechnung erfolgt nominal. Wer die reale Kaufkraft betrachten will, zieht rund 2 % Inflation vom Zinssatz ab. Aus 7 % nominal werden dann etwa 5 % real.

Warum ist früh anfangen so wichtig?

Weil der Zinseszinseffekt exponentiell wirkt. Wer mit 25 startet und 40 Jahre spart, kommt mit halber Sparrate oft aufs gleiche Endkapital wie jemand, der mit 45 anfängt. Zeit schlägt Höhe der Rate.

Rechenbeispiel: 10.000 € Start plus 200 € pro Monat, 20 Jahre, 6 %?

Vereinfacht (jährliche Verzinsung) ergibt das rund 120.000 € Endkapital. Eingezahlt hast du 58.000 € (10.000 € Start plus 240 × 200 €), der Zinsertrag beträgt also rund 62.000 €, mehr als deine eigenen Einzahlungen. Würdest du erst 10 Jahre später mit gleicher Rate starten, landest du nur bei rund 43.000 €. Zehn verlorene Jahre kosten fast zwei Drittel des Ergebnisses.

Monatliche oder jährliche Verzinsung, was ist Standard?

Broker und ETF-Sparpläne verzinsen faktisch laufend. Der Unterschied zur jährlichen Näherung ist bei üblichen Renditen klein, monatlich fällt das Endkapital minimal höher aus.

Was bringt mehr: höhere Sparrate oder mehr Startkapital?

Am Anfang dominiert das Startkapital, über lange Laufzeiten übernimmt die Sparrate die Führung, weil sie kontinuierlich neues Kapital für den Zinseszins liefert. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist eine dauerhaft hohe Sparrate meist der stärkere Hebel.

Was ist mit Steuern und Kosten?

Der Rechner rechnet vor Steuern und Kosten. Realistisch mindern Fondskosten, Depotgebühren und die Abgeltungsteuer die tatsächliche Rendite. Bei Aktien-ETFs im Depot liegt der Effekt langfristig bei rund 0,5 bis 1 Prozentpunkt weniger pro Jahr.

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